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Samstag, 12. Januar 2013

Weg damit!


 
         In der Kategorie "Weg damit!" dokumentiere ich, was ich täglich so ausmiste. Los geht's!

Das ging noch vor Weihnachten in die Givebox Düsseldorf-Flingern - fast unsere gesamte CD-Sammlung. Mein Mann auch auch kräftig ausgemistet. Als Datenträger sind CDs einfach nicht mehr ganz aktuell, und viel wichtiger: Wir haben sie einfach nie gehört.

Ein paar haben wir behalten, und die hören wir auch tatsächlich ab und an.

Samstag, 15. September 2012

Weg damit!

Alte gebrannte CDs - zu Ende gehört, weg damit.

Eine PC-Tasche. Weiß der Geier, woher.

Eine ehemals wunderschöne Herz-Orchidee, die mangels richtiger Pflege nun ohne Blüten dasteht. Vielleicht sollten wir unseren Traum vom Orchideenzüchten doch gleich mit ausmisten.

Ein Sieb, dessen Griff kaputt ist - endlich mal ersetzt durch ein neues. Und daher weg mit diesem hier.

Der Rucksack, der mich auf einer Reise durch Südostasien, Australien und Neuseeland begleitet hat. Ist jetzt schon an mehreren Stellen kaputt. Dass die Qualität nicht so doll ist, wusste ich gleich. Aber ich fand ihn trotzdem so schön damals.

Diese Schuhe sind nach quasi fünf Jahren Dauertragen echt hinüber. Zig mal neu besohlt, neuen Absatz machen lassen, und jetzt fallen sie oben auseinander.

Mein geliebtes 0,5L-Glas aus Frankreich. Hat letztens irgendwo einen Sprung abbekommen. Bevor sich daran jemand verletzt, weg damit. Dank IKEA haben wir noch gefühlte 20 weitere Gläser, wenn auch mit weniger Fassungsvermögen und ohne persönliche Geschichte.

Zeug, das mein Mann von Kunden bekommen hat. Packt sowas überhaupt mal jemand aus?  Schnell weg damit.

Diese Kosmetiktasche war jahrelang mein absoluter Favorit für die Aufbewahrung aller Kosmetikartikel auf Reisen. Jetzt ist sie so alt und dreckig, dass sie weg kann. Auf Reisen haben sich die Gefrierbeutel von Melitta sehr gut bewährt. Die gibt es ab jetzt statt Kulturbeutel. Haben keinen so coolen Griff, aber sind dafür absolut auslaufsicher.

In der Kategorie "Weg damit!" dokumentiere ich, was ich täglich so ausmiste. Los geht's!

Dieses Wochenende geht es wieder so vielem an den Kragen. Wenn ich heute und morgen mit allen meinen Plänen durchkomme, dann sind alle der ehemals über 600 Bücher bei Ebay eingestellt, im offenen Bücherschrank gelandet oder weggegeben. Die Wohnung sieht schon jetzt wirklich gut aus - bis auf den Raum, in dem das restliche Zeug steht. Aber das schaffe ich jetzt auch noch!

Ich merke, wie viel weniger man jetzt visuell abgelenkt ist. In den "schönen" Räumen komme ich richtig zur Ruhe. Kennt ihr den scherzhaften Spruch "Nach dem Lernen ist mein Zimmer sauber?". Ich kenne das selbst absolut - immer, wenn ich zu Hause am PC arbeiten oder lernen wollte, fiel mir erst mal auf, wie dringend doch aufgeräumt werden muss. Ich glaube, unbewusst will man sich all die optisch verwirrenden, Gehirnenergie verbrauchenden Gegenstände aus dem Weg räumen. Damit man sich endlich mal ungestört konzentrieren kann.

Mein Leben hat sich jetzt schon verändert. Ich hatte auf ein mal den Drang, einen Sportkurs zu machen. Jetzt gehe ich 1x die Woche zum Bauchtanz. Ich gehe mal wieder raus! Ich mache etwas Tolles, was mir Spaß macht. Ich treffe Leute. Ich lerne etwas Neues. Ich bewege mich. Ich bin begeistert.


Ich habe jetzt den geistigen Raum dafür. Ich merke immer stärker, wie sehr mich unser Wohnraum vorher erdrückt hat. Alles war so unübersichtlich, optisch erschlagend, ein nie enden wollender Haufen von To dos. Man hat sich ermattet hingesetzt und wollte ob all der Schwere auch dort sitzenbleiben.

Und wie oft habe ich beim Entrümpeln etwas gefunden, was ich vor Monaten gesucht hatte. Nur: Wo hätte ich damals mit der Suche anfangen sollen? Wenn man schon nicht mehr weiß, was man überhaupt besitzt, ist das wirklich toter Besitz. Und der belastet. Sobald man das Zeug loswird, geht es einem so viel besser.

Ich putze jetzt zum Beispiel gerne. Einfach mal eben hier und da durchwischen, ein bisschen Dreck wegfegen, den Spiegel putzen, die benutzten Tassen wegräumen. Denn es stehen keine Kisten im Weg, nirgendwo sind stapelweise Sachen abgelegt, die man doch nie mehr brauchen wird, nirgendwo stehen Möbel, die "man" eben zu Hause haben sollte. Man wird so viel freier, so viel flexibler. Alles wird so schön einfach und übersichtlich. Alles hat seinen Platz. Die To dos sind so klein, dass man sie kurz nebenbei erledigt. Und das schafft einfach Zeit und Raum für Neues.

Samstag, 18. August 2012

Ein minimalistisches Mitbringsel

Mein Mann war ein paar Tage unterwegs. Als er vor ein paar Tagen zurückkam:


Mann: "Ähm, ja, also ich dachte, das beste Mitbringsel ist bestimmt, wenn ich dir gar nichts mitbringe. Das habe ich jetzt auch gemacht."
Ich: "♥"

Freitag, 17. August 2012

Ein Blogaward - danke! :-)






Einen ganz lieben Dank an Carina für den Blogaward. Sie bloggt bei Rebellion im Unterton und wir haben uns vor einiger Zeit über Facebook in der veganen Gruppe Düsseldorf kennengelernt. Und ein Treffen schaffen wir auch noch!

Ich freue mich total, wenn jemanden dieselbe Inspiration ergreift, die auch meinen Alltag schöner macht.

So, und jetzt der formelle Teil:




Sinn und Zweck dieses Awards ist es, Bloggerneulingen die Chance zu geben, sich bekannt zu machen.

Wenn du den Award erhalten hast:

1. Poste den Award auf deinem Blog.

2. Verlinke deinen Nominator – als kleines Dankeschön.


3. Gib den Award an fünf Blogger weiter, die weniger als 200 regelmäßige Leser haben und informiere sie hierüber in einem Kommentar oder per Mail.


Punkt 1 und 2 sind erledigt! 
Statt Punkt 3 habe ich fünf tolle Blogs an der rechten Seite verlinkt, die aber alle auf Englisch sind. Und vermutlich auch schon zu groß für einen Blogaward. 
Aber trotzdem toll zum Mitlesen - viel Spaß dabei!

Sonntag, 12. August 2012

Weg damit!


In der Kategorie "Weg damit!" dokumentiere ich, was ich täglich so ausmiste. Los geht's!

Neben wirklich endlos scheinenden, jedoch beständig kleiner werdenen Bücherstapeln war heute mal wieder mein Kleiderschrank dran.

Dieses Nachthemd (mit Miezekatze, hier extra mit fotografiert!) hat mir meine Mutter als Teenager geschenkt. Nur .... trage ich nie Nachthemden.

Ich glaube, es gibt nichts, was schwieriger loszulassen ist, als emotional beladene Stücke. Aber ganz ehrlich - man merkt es nicht, wenn sie weg sind, und die Person hat einem die Sachen auch nicht geschenkt, damit sie einen eines Tages emotional belasten. Also, ein mal überwinden, und dann ist wieder ein Schritt Richtung Freiheit getan.

Sonntag, 5. August 2012

Weg damit!

"Die schönsten Inseln der Welt" und die "Schätze der Pharaonen" stehen jetzt für alle im offenen Düsseldorfer Bücherschrank.
Der offene Bücherschrank am Rhein.


In der Kategorie "Weg damit!" dokumentiere ich, was ich täglich so ausmiste. Los geht's!

Was bei uns größtenteils noch auszumisten ist, sind Bücher. Das ist viel Arbeit, aber Stück für Stück werden es immer weniger. Mich freut es jedesmal, wieder etwas geschafft zu haben. Es ist wieder mehr Platz, die Bücher sind bei Leuten gelandet, die sich darüber freuen, und die sie wieder lesen. Unsere Wohnung wird immer schöner und ich fühle mich darin jeden Tag ein Stück wohler. Es ist mehr Platz für uns und mehr Raum für die Dinge, die wir besitzen.

Heute Morgen habe ich mir mein Fahrrad geschnappt und bin mit ein paar Bildbänden (siehe oben) und ein paar weiteren Büchern an den Rhein gefahren. Ich hab Bücher dort hineingeräumt, und innerhalb von zwei Minuten hatte der erste Passant sich schon den Bildband über die Inseln genommen, was mich total gefreut hat!

Ich fahre jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit an dem Bücherschrank vorbei und ich glaube, es ist bisher immer jemand dort gewesen, der sich etwas genommen oder etwas gegeben hat. Ich finde diese Idee echt super.

Freitag, 3. August 2012

Weg damit!


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Heute ging es nach längerem Grübeln ein paar kleinen Gegenständen an den Kragen:

Ein mal einer Karte, die einem Glück bringen soll, und die meine kleinste Schwester mir mal gegeben hat. Ich habe mittlerweile eine ganze Sammlung davon und habe mich für eine davon entschieden, die ich stellvertretend für die anderen immer im Portemonnaie habe.

Dann einem rot-braunen Schlüsselanhänger aus einer Cashew-Frucht (was es nicht alles gibt!), den meine Mutter mir aus Brasilien mitgebracht hat. Er ging nach ungefähr fünf Tagen kaputt und hat seitdem in einer Schublade gelegen.

Das rosafarbene Teil ist ebenfalls ein Schüsselanhänger. Das Ding hat mal bei Esprit 12,95 Euro gekostet, wenn ich mich nicht irre! Ich fand's einfach schön. Es soll dafür gut sein, dass man es auseinanderbauen und dann als Haken benutzen kann. Allerdings brauche ich im Alltag so wenig rosafarbene Haken ... und dann war das Ding auch bald kaputt.

Das weiße Teil mit dem Gesicht war ebenfalls für einen Schlüssel. Es sollte eine tolle und gleichzeitig lustige Hülle für eckige Schlüssel sein. Als ich damit zum ersten Mal unsere Tür aufschließen wollte, hakte das Teil und ich habe damit den ganzen Schlüssel verdreht - das war dann weder toll noch lustig.

Komischerweise hängt man an den Sachen so sehr! Aber jetzt sind sie weg, und ich vermute, ich werde nichts davon vermissen - so war es bisher jedenfalls immer.

Wenn man sich ein mal den Ruck gibt und die Sachen ausmistet, geht es einem direkt überraschend besser. Und man findet direkt eine ganz neue Freiheit wieder - man sagt sich von Altem und Ungenutztem los und fängt jeden Tag, jede Stunde und jede Sekunde wieder von Neuem an. Je weniger Zeug man hat, desto unbelasteter geht man in den nächsten Tag. Ich merke einfach, dass mich viel öfter die Muse küsst, wenn ich ausbreche in die Freiheit und Einfachheit einer aufgeräumten und entrümpelten Wohnung.

Und es macht einfach Spaß, alten Ballast abzuwerfen! Und wenn es noch keinen Spaß macht, ist das vielleicht ein Zeichen, dass man die Sache noch braucht - jedenfalls noch für eine Weile.

Donnerstag, 2. August 2012

Minimalisten wie du und ich: Miss Minimalist


Wem das Thema Minimalismus Spaß macht, dem kann ich wärmstens den Blog von Francine Jay empfehlen, besser bekannt als Miss Minimalist:

http://www.missminimalist.com/

Ich habe ihn wirklich total begeistert innerhalb kurzer Zeit durchgelesen. Es gibt Montags immer die Vorstellung eines Lesers, der seinen ganz eigenen Minimalismus beschreibt. Donnerstag postet Miss Minimalist immer einen sehr schönen, generellen Eintrag zum Thema Minimalismus.


Ihr Buch habe ich immer noch nicht gelesen, aber es steht weit oben auf meiner Kindle-Liste!

Mittwoch, 18. Juli 2012

Weg damit!



In der Kategorie "Weg damit!" dokumentiere ich, was ich täglich so ausmiste. Los geht's!

Das war ein langes Schweigen, aber hier bin ich wieder! Und ich miste immer noch aus!

Unsere uralte IKEA-Couch hatte in unserer Wohnung nach mehreren Jahren ausgedient und hat jetzt über Ebay eine neue - und hoffentlich glückliche - Besitzerin gefunden.

Ob man es glaubt oder nicht, aber diese Couch haben sich meine Eltern in ihrer Studienzeit gekauft. Sie hat ihren Dienst also wirklich getan. Für mich war es ein guter Tausch: Ein bisschen Geld und viel mehr Platz in der Wohnung.

Neben hunderten Kleinigkeiten habe ich immer noch einen großen Stapel Bücher zu verkaufen. Aber den schaffe ich jetzt auch noch!

Sonntag, 13. November 2011

Minimalisten wie du und ich: Meike Winnemuth


Nicht, dass ich besonders viele Autoren kennen würde, aber ich habe früher immer gerne die Amica gelesen. Da fiel mir nach einigen Monaten eine Autorin auf, deren Artikel einfach besonders gut waren: Meike Winnemuth. Vor gar nicht so langer Zeit war sie sogar mal bei "Wer wird Millionär". Und dort erzählte sie, dass sie am One Uniform Project teilnimmt. Ziel des Projektes ist es unter anderem, auf nachhaltige Mode aufmerksam zu machen, und zu diesem Zweck ein Jahr lang dasselbe Kleid zu tragen.

Meike Winnemuth hat das in ihrer eigenen Version gemacht und ihre Erlebnisse unter http://www.daskleineblaue.de/ dokumentiert.

In der Kategorie "Und Tschüß" hat gezeigt, was sie jeden Tag ausgemistet hat. Lest mal rein, ich wette, ihr findet das auch lustig. Sie schreibt einfach erfrischend.

Hach seufz, ich fand sie schon immer toll, aber dass sie auch so gerne minimalistisch lebt, begeistert mich einfach.

Mein Lieblingseintrag ist der vom 3. August 2010.

Habt ihr auch einen?

Sonntag, 30. Oktober 2011

Der Ebay-Marathon beginnt



Die letzten vier Wochenende war nichts mit Ausmisten oder gar Verkaufen. Es hatten fast alle in meiner Familie Geburtstag, und wir haben Ausflüge unternommen noch und nöcher.

Jetzt geht es aber los mit dem Verkaufen. Vor allem über 400 Bücher müssen dran glauben.

Im Zuge all der Familienfeiern war meine Mutter letztens bei uns. Sie konnte gar nicht glauben, wie anders unsere Wohnung nun aussieht. Wie ordentlich. Wie schön. Wie aufgeräumt. Wie sauber. Unterschiede fallen einem ja immer stärker auf, wenn man nur Ausgangspunkt und Ende kennt. Mir ist das schon gar nicht mehr so aufgefallen. Aber gefreut hat es mich umso mehr! :-)

Der Gedanke, all die Kleinigkeiten bei Ebay einzustellen, Fragen dazu zu beantworten, zu verpacken und damit zur Post zu rennen, ist irgendwie lähmend. Aber ich weiß, dass irgendwann ein Ende kommt, und all das Zeug irgendwann weg ist. Und vor allem: Es gibt keine bessere Therapie, um auch in Zukunft seine Räumlichkeiten schön aufgeräumt, minimalistisch und sauber zu halten!

Sonntag, 9. Oktober 2011

Weg damit!


In der Kategorie "Weg damit!" dokumentiere ich, was ich täglich so ausmiste. Los geht's!

Morgen früh verlässt uns per Post Folgendes:

* Ein riesengroßes Badehandtuch mit Papageien, quasi unbenutzt
* Eine rosa Stofftasche vom Smithsonian Institute in Washington D.C., den ganzen Urlaub über benutzt für alles außer Wertsachen. Sie hat ihren Dienst aber damit auch getan.
* Ein kleiner, heller Glitzer-Beutel, keine Ahnung, woher der kommt
* Ein Löffel, der meiner Freundin gehört. Im Studium haben sich unsere Bestecksätze vermutlich drei Mal komplett durchgemischt.

Geht morgen früh als Paket an eine meiner besten Freundinnen, die heute in Barcelona lebt (und der der Löffel gehört). Ihre kleine Tochter steht auf alles, was glitzert, und Badehandtücher kann man in Barcelona am Strand besser einsetzen als in Düsseldorf am Rhein.

Samstag, 8. Oktober 2011

Multifunktions-Gegenstände


Ich habe bei MissMinimalist den Tipp gelesen, sich vor allem von Gegenständen zu trennen, die nur eine Funktion haben. Wie viele Sachen hat man in der Küche, die ein wenig besser eine Funktion ausüben, die auch ein Messer kann? Und wie oft braucht man sie? Und, aus meiner eigenen Erfahrung: Wenn man sie denn mal braucht, weiß man überhaupt, wo sie sind? Man spart viel Platz und Gegenstände ein, wenn man vor dem Kauf von etwas Neuem noch mal genau überlegt, ob nicht auch ein Gegenstand reicht, den man schon hat. Wenn ja, lieber erst mal warten. Wenn nicht, dann kann man auch guten Gewissens zugreifen.

Oben auf dem Bild sind Gläser im Einsatz, in denen mal Bio-Mandelbutter war. Ich finde die Form einfach total praktisch. Man kann sie leicht spülen, weil man gut mit der Hand reingreifen kann. Und wenn man zu viele hat, kommen sie ins Altglas.

Mir sind für die Gläser sieben Funktionen eingefallen:

Da meine verbleibende Blumenvase für diesen schönen Strauß zu groß war, dient das eine Glas als Vase. Und das andere macht mit einem Teelicht drinnen ein sehr stimmungsvolles Licht. Ich weiß nicht, ob das jedermanns Geschmack ist, aber mir gefällt's. Außerdem kann man darin Lebensmittel wie Reis oder Hirse sehr gut in der Küche aufbewahren. Oder das Glas dient als Stifte-Dose auf dem Schreibtisch. Oder als Behälter für Büroklammern, Radiergummis, Briefmarken und andere kleine Gegenstände, die man sonst verliert. Oder man füllt das Glas mit Sand und ein paar Muscheln obendrauf und stellt es als Deko hin. Oder man sammelt darin sein Kleingeld, das man dann alle paar Monate zur Bank bringt und in diese praktischen Automaten schüttet.

Hat jemand noch mehr Ideen, wie man alltägliche Gegenstände mehrfach einsetzen kann? Dann hinterlasst gerne einen Kommentar!

Samstag, 24. September 2011

Weg damit!

                                  

In der Kategorie "Weg damit!" dokumentiere ich, was ich täglich so ausmiste. Los geht's!

Das Wochenende hat angefangen, und da geht wieder einiges weg: Zwei Säcke zur Altkleidersammlung, viel Krimkrams, und außerdem Sachen, die über Kalaydo niemand auch nur angefragt hat - selbst, wenn sie zu verschenken waren.

Mir hat das wieder klargemacht, wie sehr Besitz doch an einem kleben kann. Nicht alles wird man so leicht wieder los. Und einfach nur wegwerfen will man vieles nicht. Mir war das eine weitere Lehre, in Zukunft genau aufzupassen, was ich überhaupt kaufe, mitnehme oder mir schenken lasse (letzteres ist wirklich tricky!).

Das Bild zeigt einen Walkman, den ich von den Schülern meines Vaters auf einer gemeinsamen Klassenfahrt zum 9. Geburtstag bekommen habe. Ich glaube, das verdeutlicht wirklich mein Pflichtbewusstsein, und meinen Wunsch, gute Sachen auch gut zu behandeln. Da ihn aber niemand mehr gebrauchen kann, wird er jetzt nach über 20 Jahren endlich in die Tonne wandern ..... bye, bye, lieber Walkman!

Hat noch jemand da draußen solche Uralt-Stücke bei sich gefunden? Bitte sagt mir, dass ich nicht die einzige bin. ;-)

Mittwoch, 21. September 2011

Minimalisten wie du und ich: Alexander der Große



Alexander der Große, ca. 400 v. Chr., König von Mazedonien, erreichte bis dahin ungekannte militärische Erfolge und eroberte weite Teile der Welt über Mazedonien hinaus.

Sein Gespräch mit Diogenes muss ihn tief beeindruck haben. Ihm wird nachgesagt, dass er kurz vor seinem Tod mit nur 33 Jahren folgenden letzten Wunsch äußerte:

"Wenn mein Sarg zu Grabe getragen wird, dann schneidet zwei Löcher hinein und lasst meine Hände heraus hängen! Ich will der Welt zeigen, dass ich mit leeren Händen gehe. Ich wollte immer größer und reicher werden, aber tatsächlich bin ich immer ärmer geworden. Lasst alle wissen: Alexander der Große stirbt mit offenen Händen. Ich kann nichts mitnehmen, alles war nur Einbildung." 


Das ist eine schöne und dramatische Geschichte, die daran erinnert, dass all die Sachen um uns herum an sich keinen Wert haben. Entweder wir freuen uns an ihnen, oder nicht. Entweder wir benutzen sie, oder nicht. 

Je mehr man darüber nachdenkt, desto unsinniger scheint es, Dinge anzuhäufen. Ich wette, Alexander hätte gerne mit Diogenes getauscht und wäre schon früher zu dieser Erkenntnis gekommen. Schöne Sachen zu erleben ist so viel toller als schöne Sachen zu horten!

Montag, 19. September 2011

Weg damit!

In der Kategorie "Weg damit!" dokumentiere ich, was ich täglich so ausmiste. Los geht's!

Das hier ist alles am Wochenende weggegangen:


Ein alter Campingteller (oben) und ein weißer Teller, den ich mir mal in Frankreich gekauft habe. Und ein Löffel, der zu keinem Besteck passt. Wahrscheinlich von einem der anderen Studenten damals.


Wunderbare, gut erhaltene Sachen, die aber partout niemand kaufen wollte. Also in die Altkleidersammlung damit.


Ich habe meinen Augen nicht getraut, aber ich hatte tatsächlich noch Briefpapier mit mir rumgeschleppt, dass ich im Grundschulalter geschenkt bekommen habe. 



Das Kabelgewusel kam weg, die alte X-Box war nicht mehr vollständig und kam weg, der auseinandergelegte Kleiderständer kam weg, und das schwarze kleine Regal für's Bad auch. Ich habe den Sperrmüll schon gar nicht mehr gerufen. Altmetall wird zuverlässig weggesammelt, da die fleißigen Sammler dafür noch ein paar Euro bekommen. Sollen Sie - ich unterstütze jeden, der sich aus eigener Kraft ein bisschen was dazu verdient.

Die alten Elektrogeräte wurden auch begeistert aufgenommen: Ein Toaster, ein alter DVD-Player, Kabel und die X-Box. Ich kam mir vor wie im Karnevalszug, wenn man gute Gaben an die fröhlichen Leute verteilen darf. ;-)

So ganz, ganz langsam nähere ich mich dem Punkt, an dem ich eventuell damit aufhören könnte, weiter zu entrümpeln. Ein paar Sachen haben wir noch, die weg müssen. Aber viel ist es nicht mehr! Und es macht immer noch wahnsinnig Spaß - die Reinigungskur für die Wohnung.

Sonntag, 18. September 2011

Keine Blusen, keine Pullis

 

Mich hat beim Ausmisten die Erkenntnis überrascht, dass ich eigentlich nur T-shirts und Strickjacken trage. Selbst, wenn es zu Hause etwas kühler ist, ziehe ich eine Fleecejacke drüber. Ich trage einfach nie Pullis. Und ich trage ungern Blusen. Komischerweise war mir das bis jetzt nicht so bewusst - sonst hätte ich wahrscheinlich keine Pullis und Blusen gekauft. Sie sind fast ausnahmslos auf dem Stapel gelandet, der weg soll.

Auf den Bildern sind die drei Oberteile, die ich am häufigsten trage: ein Top mit mittellangem Arm von Marc Cain, pechschwarz (verzeiht alle Flecken und kann man zu allem kombinieren), und trägt sich wie eine zweite Haut. Die Strickjacke ist von H&M und mindestens fünf Jahre alt. Und ein kurzärmeliges T-shirt von Christian Berg, das für mich einfach perfekt geschnitten ist, allerdings seine schwarze Farbe zunehmend verliert. (Hat da jemand Tipps?)

Samstag, 17. September 2011

Weg damit!


In der Kategorie "Weg damit!" dokumentiere ich, was ich täglich so ausmiste. Los geht's!

Diese teure Bettwäsche ist gestern Vormittag für 5 Euro an einen netten Herren aus der Umgebung weggegangen. Er verwendet sie jetzt in seinem Gartenhaus - na dann. So teuer sie auch war und so lieb meine Mutter das auch gemeint hat, aber zu unserer Einrichtung passte sie leider gar nicht. Adieu, bunte Bettwäsche!

Freitag, 16. September 2011

Weg damit!


In der Kategorie "Weg damit!" dokumentiere ich, was ich täglich so ausmiste. Los geht's!

Gestern Abend kam ein netter junger Mann aus der Umgebung, der für 7 Euro all diese Kleiderbügel für seine Frau abgeholt hat. Wir haben immer noch mehr als genug. Und haben festgestellt, dass niemand weiß, wer die damals gekauft hat - jedenfalls keiner von uns!