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Samstag, 12. Januar 2013

Weg damit!


 
         In der Kategorie "Weg damit!" dokumentiere ich, was ich täglich so ausmiste. Los geht's!

Das ging noch vor Weihnachten in die Givebox Düsseldorf-Flingern - fast unsere gesamte CD-Sammlung. Mein Mann auch auch kräftig ausgemistet. Als Datenträger sind CDs einfach nicht mehr ganz aktuell, und viel wichtiger: Wir haben sie einfach nie gehört.

Ein paar haben wir behalten, und die hören wir auch tatsächlich ab und an.

Samstag, 15. September 2012

Weg damit!

Alte gebrannte CDs - zu Ende gehört, weg damit.

Eine PC-Tasche. Weiß der Geier, woher.

Eine ehemals wunderschöne Herz-Orchidee, die mangels richtiger Pflege nun ohne Blüten dasteht. Vielleicht sollten wir unseren Traum vom Orchideenzüchten doch gleich mit ausmisten.

Ein Sieb, dessen Griff kaputt ist - endlich mal ersetzt durch ein neues. Und daher weg mit diesem hier.

Der Rucksack, der mich auf einer Reise durch Südostasien, Australien und Neuseeland begleitet hat. Ist jetzt schon an mehreren Stellen kaputt. Dass die Qualität nicht so doll ist, wusste ich gleich. Aber ich fand ihn trotzdem so schön damals.

Diese Schuhe sind nach quasi fünf Jahren Dauertragen echt hinüber. Zig mal neu besohlt, neuen Absatz machen lassen, und jetzt fallen sie oben auseinander.

Mein geliebtes 0,5L-Glas aus Frankreich. Hat letztens irgendwo einen Sprung abbekommen. Bevor sich daran jemand verletzt, weg damit. Dank IKEA haben wir noch gefühlte 20 weitere Gläser, wenn auch mit weniger Fassungsvermögen und ohne persönliche Geschichte.

Zeug, das mein Mann von Kunden bekommen hat. Packt sowas überhaupt mal jemand aus?  Schnell weg damit.

Diese Kosmetiktasche war jahrelang mein absoluter Favorit für die Aufbewahrung aller Kosmetikartikel auf Reisen. Jetzt ist sie so alt und dreckig, dass sie weg kann. Auf Reisen haben sich die Gefrierbeutel von Melitta sehr gut bewährt. Die gibt es ab jetzt statt Kulturbeutel. Haben keinen so coolen Griff, aber sind dafür absolut auslaufsicher.

In der Kategorie "Weg damit!" dokumentiere ich, was ich täglich so ausmiste. Los geht's!

Dieses Wochenende geht es wieder so vielem an den Kragen. Wenn ich heute und morgen mit allen meinen Plänen durchkomme, dann sind alle der ehemals über 600 Bücher bei Ebay eingestellt, im offenen Bücherschrank gelandet oder weggegeben. Die Wohnung sieht schon jetzt wirklich gut aus - bis auf den Raum, in dem das restliche Zeug steht. Aber das schaffe ich jetzt auch noch!

Ich merke, wie viel weniger man jetzt visuell abgelenkt ist. In den "schönen" Räumen komme ich richtig zur Ruhe. Kennt ihr den scherzhaften Spruch "Nach dem Lernen ist mein Zimmer sauber?". Ich kenne das selbst absolut - immer, wenn ich zu Hause am PC arbeiten oder lernen wollte, fiel mir erst mal auf, wie dringend doch aufgeräumt werden muss. Ich glaube, unbewusst will man sich all die optisch verwirrenden, Gehirnenergie verbrauchenden Gegenstände aus dem Weg räumen. Damit man sich endlich mal ungestört konzentrieren kann.

Mein Leben hat sich jetzt schon verändert. Ich hatte auf ein mal den Drang, einen Sportkurs zu machen. Jetzt gehe ich 1x die Woche zum Bauchtanz. Ich gehe mal wieder raus! Ich mache etwas Tolles, was mir Spaß macht. Ich treffe Leute. Ich lerne etwas Neues. Ich bewege mich. Ich bin begeistert.


Ich habe jetzt den geistigen Raum dafür. Ich merke immer stärker, wie sehr mich unser Wohnraum vorher erdrückt hat. Alles war so unübersichtlich, optisch erschlagend, ein nie enden wollender Haufen von To dos. Man hat sich ermattet hingesetzt und wollte ob all der Schwere auch dort sitzenbleiben.

Und wie oft habe ich beim Entrümpeln etwas gefunden, was ich vor Monaten gesucht hatte. Nur: Wo hätte ich damals mit der Suche anfangen sollen? Wenn man schon nicht mehr weiß, was man überhaupt besitzt, ist das wirklich toter Besitz. Und der belastet. Sobald man das Zeug loswird, geht es einem so viel besser.

Ich putze jetzt zum Beispiel gerne. Einfach mal eben hier und da durchwischen, ein bisschen Dreck wegfegen, den Spiegel putzen, die benutzten Tassen wegräumen. Denn es stehen keine Kisten im Weg, nirgendwo sind stapelweise Sachen abgelegt, die man doch nie mehr brauchen wird, nirgendwo stehen Möbel, die "man" eben zu Hause haben sollte. Man wird so viel freier, so viel flexibler. Alles wird so schön einfach und übersichtlich. Alles hat seinen Platz. Die To dos sind so klein, dass man sie kurz nebenbei erledigt. Und das schafft einfach Zeit und Raum für Neues.

Sonntag, 12. August 2012

Weg damit!


In der Kategorie "Weg damit!" dokumentiere ich, was ich täglich so ausmiste. Los geht's!

Neben wirklich endlos scheinenden, jedoch beständig kleiner werdenen Bücherstapeln war heute mal wieder mein Kleiderschrank dran.

Dieses Nachthemd (mit Miezekatze, hier extra mit fotografiert!) hat mir meine Mutter als Teenager geschenkt. Nur .... trage ich nie Nachthemden.

Ich glaube, es gibt nichts, was schwieriger loszulassen ist, als emotional beladene Stücke. Aber ganz ehrlich - man merkt es nicht, wenn sie weg sind, und die Person hat einem die Sachen auch nicht geschenkt, damit sie einen eines Tages emotional belasten. Also, ein mal überwinden, und dann ist wieder ein Schritt Richtung Freiheit getan.

Sonntag, 5. August 2012

Weg damit!

"Die schönsten Inseln der Welt" und die "Schätze der Pharaonen" stehen jetzt für alle im offenen Düsseldorfer Bücherschrank.
Der offene Bücherschrank am Rhein.


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Was bei uns größtenteils noch auszumisten ist, sind Bücher. Das ist viel Arbeit, aber Stück für Stück werden es immer weniger. Mich freut es jedesmal, wieder etwas geschafft zu haben. Es ist wieder mehr Platz, die Bücher sind bei Leuten gelandet, die sich darüber freuen, und die sie wieder lesen. Unsere Wohnung wird immer schöner und ich fühle mich darin jeden Tag ein Stück wohler. Es ist mehr Platz für uns und mehr Raum für die Dinge, die wir besitzen.

Heute Morgen habe ich mir mein Fahrrad geschnappt und bin mit ein paar Bildbänden (siehe oben) und ein paar weiteren Büchern an den Rhein gefahren. Ich hab Bücher dort hineingeräumt, und innerhalb von zwei Minuten hatte der erste Passant sich schon den Bildband über die Inseln genommen, was mich total gefreut hat!

Ich fahre jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit an dem Bücherschrank vorbei und ich glaube, es ist bisher immer jemand dort gewesen, der sich etwas genommen oder etwas gegeben hat. Ich finde diese Idee echt super.

Freitag, 3. August 2012

Weg damit!


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Heute ging es nach längerem Grübeln ein paar kleinen Gegenständen an den Kragen:

Ein mal einer Karte, die einem Glück bringen soll, und die meine kleinste Schwester mir mal gegeben hat. Ich habe mittlerweile eine ganze Sammlung davon und habe mich für eine davon entschieden, die ich stellvertretend für die anderen immer im Portemonnaie habe.

Dann einem rot-braunen Schlüsselanhänger aus einer Cashew-Frucht (was es nicht alles gibt!), den meine Mutter mir aus Brasilien mitgebracht hat. Er ging nach ungefähr fünf Tagen kaputt und hat seitdem in einer Schublade gelegen.

Das rosafarbene Teil ist ebenfalls ein Schüsselanhänger. Das Ding hat mal bei Esprit 12,95 Euro gekostet, wenn ich mich nicht irre! Ich fand's einfach schön. Es soll dafür gut sein, dass man es auseinanderbauen und dann als Haken benutzen kann. Allerdings brauche ich im Alltag so wenig rosafarbene Haken ... und dann war das Ding auch bald kaputt.

Das weiße Teil mit dem Gesicht war ebenfalls für einen Schlüssel. Es sollte eine tolle und gleichzeitig lustige Hülle für eckige Schlüssel sein. Als ich damit zum ersten Mal unsere Tür aufschließen wollte, hakte das Teil und ich habe damit den ganzen Schlüssel verdreht - das war dann weder toll noch lustig.

Komischerweise hängt man an den Sachen so sehr! Aber jetzt sind sie weg, und ich vermute, ich werde nichts davon vermissen - so war es bisher jedenfalls immer.

Wenn man sich ein mal den Ruck gibt und die Sachen ausmistet, geht es einem direkt überraschend besser. Und man findet direkt eine ganz neue Freiheit wieder - man sagt sich von Altem und Ungenutztem los und fängt jeden Tag, jede Stunde und jede Sekunde wieder von Neuem an. Je weniger Zeug man hat, desto unbelasteter geht man in den nächsten Tag. Ich merke einfach, dass mich viel öfter die Muse küsst, wenn ich ausbreche in die Freiheit und Einfachheit einer aufgeräumten und entrümpelten Wohnung.

Und es macht einfach Spaß, alten Ballast abzuwerfen! Und wenn es noch keinen Spaß macht, ist das vielleicht ein Zeichen, dass man die Sache noch braucht - jedenfalls noch für eine Weile.

Mittwoch, 18. Juli 2012

Weg damit!



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Das war ein langes Schweigen, aber hier bin ich wieder! Und ich miste immer noch aus!

Unsere uralte IKEA-Couch hatte in unserer Wohnung nach mehreren Jahren ausgedient und hat jetzt über Ebay eine neue - und hoffentlich glückliche - Besitzerin gefunden.

Ob man es glaubt oder nicht, aber diese Couch haben sich meine Eltern in ihrer Studienzeit gekauft. Sie hat ihren Dienst also wirklich getan. Für mich war es ein guter Tausch: Ein bisschen Geld und viel mehr Platz in der Wohnung.

Neben hunderten Kleinigkeiten habe ich immer noch einen großen Stapel Bücher zu verkaufen. Aber den schaffe ich jetzt auch noch!

Sonntag, 9. Oktober 2011

Weg damit!


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Morgen früh verlässt uns per Post Folgendes:

* Ein riesengroßes Badehandtuch mit Papageien, quasi unbenutzt
* Eine rosa Stofftasche vom Smithsonian Institute in Washington D.C., den ganzen Urlaub über benutzt für alles außer Wertsachen. Sie hat ihren Dienst aber damit auch getan.
* Ein kleiner, heller Glitzer-Beutel, keine Ahnung, woher der kommt
* Ein Löffel, der meiner Freundin gehört. Im Studium haben sich unsere Bestecksätze vermutlich drei Mal komplett durchgemischt.

Geht morgen früh als Paket an eine meiner besten Freundinnen, die heute in Barcelona lebt (und der der Löffel gehört). Ihre kleine Tochter steht auf alles, was glitzert, und Badehandtücher kann man in Barcelona am Strand besser einsetzen als in Düsseldorf am Rhein.

Samstag, 24. September 2011

Weg damit!

                                  

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Das Wochenende hat angefangen, und da geht wieder einiges weg: Zwei Säcke zur Altkleidersammlung, viel Krimkrams, und außerdem Sachen, die über Kalaydo niemand auch nur angefragt hat - selbst, wenn sie zu verschenken waren.

Mir hat das wieder klargemacht, wie sehr Besitz doch an einem kleben kann. Nicht alles wird man so leicht wieder los. Und einfach nur wegwerfen will man vieles nicht. Mir war das eine weitere Lehre, in Zukunft genau aufzupassen, was ich überhaupt kaufe, mitnehme oder mir schenken lasse (letzteres ist wirklich tricky!).

Das Bild zeigt einen Walkman, den ich von den Schülern meines Vaters auf einer gemeinsamen Klassenfahrt zum 9. Geburtstag bekommen habe. Ich glaube, das verdeutlicht wirklich mein Pflichtbewusstsein, und meinen Wunsch, gute Sachen auch gut zu behandeln. Da ihn aber niemand mehr gebrauchen kann, wird er jetzt nach über 20 Jahren endlich in die Tonne wandern ..... bye, bye, lieber Walkman!

Hat noch jemand da draußen solche Uralt-Stücke bei sich gefunden? Bitte sagt mir, dass ich nicht die einzige bin. ;-)

Montag, 19. September 2011

Weg damit!

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Das hier ist alles am Wochenende weggegangen:


Ein alter Campingteller (oben) und ein weißer Teller, den ich mir mal in Frankreich gekauft habe. Und ein Löffel, der zu keinem Besteck passt. Wahrscheinlich von einem der anderen Studenten damals.


Wunderbare, gut erhaltene Sachen, die aber partout niemand kaufen wollte. Also in die Altkleidersammlung damit.


Ich habe meinen Augen nicht getraut, aber ich hatte tatsächlich noch Briefpapier mit mir rumgeschleppt, dass ich im Grundschulalter geschenkt bekommen habe. 



Das Kabelgewusel kam weg, die alte X-Box war nicht mehr vollständig und kam weg, der auseinandergelegte Kleiderständer kam weg, und das schwarze kleine Regal für's Bad auch. Ich habe den Sperrmüll schon gar nicht mehr gerufen. Altmetall wird zuverlässig weggesammelt, da die fleißigen Sammler dafür noch ein paar Euro bekommen. Sollen Sie - ich unterstütze jeden, der sich aus eigener Kraft ein bisschen was dazu verdient.

Die alten Elektrogeräte wurden auch begeistert aufgenommen: Ein Toaster, ein alter DVD-Player, Kabel und die X-Box. Ich kam mir vor wie im Karnevalszug, wenn man gute Gaben an die fröhlichen Leute verteilen darf. ;-)

So ganz, ganz langsam nähere ich mich dem Punkt, an dem ich eventuell damit aufhören könnte, weiter zu entrümpeln. Ein paar Sachen haben wir noch, die weg müssen. Aber viel ist es nicht mehr! Und es macht immer noch wahnsinnig Spaß - die Reinigungskur für die Wohnung.

Samstag, 17. September 2011

Weg damit!


In der Kategorie "Weg damit!" dokumentiere ich, was ich täglich so ausmiste. Los geht's!

Diese teure Bettwäsche ist gestern Vormittag für 5 Euro an einen netten Herren aus der Umgebung weggegangen. Er verwendet sie jetzt in seinem Gartenhaus - na dann. So teuer sie auch war und so lieb meine Mutter das auch gemeint hat, aber zu unserer Einrichtung passte sie leider gar nicht. Adieu, bunte Bettwäsche!

Freitag, 16. September 2011

Weg damit!


In der Kategorie "Weg damit!" dokumentiere ich, was ich täglich so ausmiste. Los geht's!

Gestern Abend kam ein netter junger Mann aus der Umgebung, der für 7 Euro all diese Kleiderbügel für seine Frau abgeholt hat. Wir haben immer noch mehr als genug. Und haben festgestellt, dass niemand weiß, wer die damals gekauft hat - jedenfalls keiner von uns!