... kann man bei verschiedenen Anbietern.
Ich habe in letzter Zeit die Reste unserer Büchersammlung und die riesige DVD-Sammlung bei reBuy.de zu Geld gemacht. Ging schnell, hat bisher sehr gut geklappt, und die Preise lagen oft über dem, was ich bei Ebay für unsere Sachen bekommen habe (allein schon, weil die Käufer bei Ebay Porto und Verpackung zahlen müssen, und deshalb weniger bieten).
Bei Recyclingmonster.de kann man gut vergleichen, wo man noch am meisten für seine Sachen bekommt (vorausgesetzt, die Sammlung ist so groß, dass es sich lohnt - eine Hand voll Bücher verschenkt man vielleicht auch besser einfach).
Ansonsten hat unsere Wohnung jetzt eine komplette Transformation hinter sich!
Ich habe momentan noch ein wenig zu tun, aber ich hoffe, ich kann bald Bilder posten. Es hat sich einiges verändert. Ich habe mir "The Joy of less" von Miss Minimalist gekauft, und mir dann in ein paar arbeitsfreien Wochen alles im Detail vorgenommen.
Ich muss sagen, dass vermutlich noch nie ein Buch bzw. eine Anleitung mein Leben so sehr verändert hat. Es funktioniert!
Ich fand bis dahin alle Tipps immer schön und gut, aber sie haben mich nie dorthin gebracht, wo ich sein wollte. Ich war immer noch unzufrieden mit der Wohnung. Es lag doch noch so viel herum.
In "The Joy of less" nimmt Miss M. einem auch wirklich die letzten Ausreden, und zeigt wirklich alle Fallen auf. Ich glaube, ich bin in jede mindestens 1x getappt. Letzten Endes ist es viel effektiver gewesen, als ich zu Anfang gedacht hätte. Gut, ich hatte dieses Mal auch wirklich Zeit und nicht nur 2-3 Stunden am Wochenende. Aber trotzdem - ich kann ihre Anleitung absolut empfehlen für alle, die wirklich etwas verändern wollen.
Unsere Wohnung ähnelt jetzt tatsächlich dem hellen, luftigen und großräumigen Wohnraum, den ich mir immer gewünscht habe. Und der Keller ist so gut wie leer - den habe ich vorher gerne mal aus "Ausweichstation" für all das Zeug genutzt. ;-)
Mehr in Bälde!
Donnerstag, 30. Mai 2013
Mittwoch, 17. April 2013
Ich war nie in der Tanzschule!
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| Quelle: www.tanzschule-reichelt.de |
Letztens wurde mir bewusst, dass ich nie in der Tanzschule war. Schrecklich, oder?
Gewisse Dinge sind in unserer Kultur vorgegeben. Mit ca. 14 sind meine Mitschüler auf einmal hordenweise in die Tanzschule gerannt. Nicht, dass sich davor jemals jemand für Standardtänze interessiert hätte, oder wir zum Abitur einen filmreifen Tanzauftritt hinlegen wollten. Nein, man geht einfach mit 14 in die Tanzschule.
Ich erinnere mich nicht mehr so 100% an alles damals, aber ich hatte wirklich überhaupt keine Lust. Also habe ich es letzten Endes einfach nicht gemacht. Ich glaube, ich war fast die einzige. Auf dem Pausenhof konnte ich bei ein paar Gesprächen zum Thema "Welche Tanzschule ist die beste" und "Ich musste gestern mit dem ekligen Sascha tanzen" nichts beitragen. Schlimmeres ist mir tatsächlich nicht passiert.
Ich weiß aber noch, dass das damals als kleiner Akt der Rebellion im Alltag gesehen wurde!
Ich habe später übrigens nie wieder Mitschüler von den "tollen Tanzstunden" von damals reden hören. Ich bin mir fast sicher, dass die meisten auch keine Lust hatten, und einfach hingegangen sind, weil man mit 14 einfach in die Tanzstunde geht.
Mich schütteln solche Gedanken heute noch. Wer sagt, dass man einen Führerschein machen muss, ein Sofa braucht, zum Yoga gehen sollte, etc.? Ich kann jeden nur ermutigen, im Zweifelsfall einfach auszusteigen. Wenn man das Gefühl hat, dass einem das nichts bringt, dann ist das vielleicht tatsächlich so. Und man kann fast alles nachholen, sollte sich das Gegenteil als wahr erweisen.
In dem Sinne - Stell dir vor, es ist Tanzstunde, und keiner geht hin!
PS: Ich mache mittlerweile seit einem guten halben Jahr ganz begeistert orientalischen Tanz - nichts gegen Tanzen! Das musste heute nur als Beispiel herhalten.
Sonntag, 14. April 2013
Entscheidungshilfen: Fragen an unser Gerümpel
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| http://terangatimes.com |
Ok, alle sind sich einig:
Wir wollen entrümpeln, ausmisten, weniger Zeug haben. Dann denkt man sich "hurra" und legt los. Und dann wird es plötzlich so unendlich schwierig:
"Ach nee, das Teil ... ähm ... nee, das kann nicht weg. Oder? Ich weiß nicht".
Hier ein paar kleine Entscheidungshilfen aus Miss Minimalists Buch "The Joy of less", die ich hilfreich fand:
"Lieber Gegenstand,
- Was bist du und was machst du?
- Wie bist du in mein Leben gekommen?
- Habe ich dich gekauft oder geschenkt bekommen?
- Wie oft benutze ich dich?
- Würde ich dich ersetzen, wenn du verloren oder kaputt gingst, oder wäre ich erleichtert, dass du weg bist?
- Habe ich dich überhaupt gewollt?
- Behalte ich dich nur aus Pflichtgefühl jemandem gegenüber?
- Behalte ich dich nur als Beweis dafür, etwas mal erlebt zu haben?"
Ich bin gespannt, was eure Gegenstände antworten!
Donnerstag, 4. April 2013
Weg damit! & Wie geht man am besten mit "ungebetenen" Geschenken um?
Anbei, was die letzten Tage und Wochen in der Givebox Düsseldorf-Flingern gelandet ist:
- Trinkrucksack
- Fahrradschuhe für Klickspedale
- DVD-Player
- CD-Anlage
- ungefähr eine Tonne Kleidung, die ich über Freecycle und von Freunden bekommen habe (also alles das, was mir nicht gepasst / uns nicht gefallen hat)
- verschiedene Kabel und alte Lädegeräte
- ein Deko-Marienkäfer
- Badezusatz-Set
Einige Sachen davon waren wieder schwierig loszulassen. Vor allem die Sachen, die mir meine Familie zu Weihnachten geschenkt hat. Was macht man, wenn man alle gebeten hat, einem nichts zu schenken, und bekommt dann trotzdem etwas? Ehrlicherweise: Ich war nach Weihnachten deswegen erst mal ziemlich traurig.
Bei einigen Familienmitgliedern und Freunden ist die Bitte nach einem geschenkefreien Weihnachten einwandfrei angekommen. Andere haben sich trotzdem in der Pflicht gesehen, uns irgend etwas zu besorgen. Und wenn ich sage "irgend etwas", dann trifft es das - es war tatsächlich nichts, was wir gebrauchen könnten oder haben möchten.
Ich hasse es, liebe Geschenke von Familie und Freunden direkt wieder wegzugeben, aber es hilft alles nichts. Je länger ich die Sachen anstarre, desto mehr wird mir klar, dass es nie die Absicht der Schenkenden war, mir mehr Arbeit zu machen oder mich zu verärgern.
Also habe ich mir noch mal fest vorgenommen: Wenn ich etwas wirklich gebrauchen kann oder schön finde, dann behalte ich es. In allen anderen Fällen - weg damit. Und vielleicht noch mal bei Gelegenheit ansprechen, dass ich es sehr ernst meine mit all den "netten Kleinigkeiten", die alle in den Geschäften bleiben können.
- Trinkrucksack
- Fahrradschuhe für Klickspedale
- DVD-Player
- CD-Anlage
- ungefähr eine Tonne Kleidung, die ich über Freecycle und von Freunden bekommen habe (also alles das, was mir nicht gepasst / uns nicht gefallen hat)
- verschiedene Kabel und alte Lädegeräte
- ein Deko-Marienkäfer
- Badezusatz-Set
Einige Sachen davon waren wieder schwierig loszulassen. Vor allem die Sachen, die mir meine Familie zu Weihnachten geschenkt hat. Was macht man, wenn man alle gebeten hat, einem nichts zu schenken, und bekommt dann trotzdem etwas? Ehrlicherweise: Ich war nach Weihnachten deswegen erst mal ziemlich traurig.
Bei einigen Familienmitgliedern und Freunden ist die Bitte nach einem geschenkefreien Weihnachten einwandfrei angekommen. Andere haben sich trotzdem in der Pflicht gesehen, uns irgend etwas zu besorgen. Und wenn ich sage "irgend etwas", dann trifft es das - es war tatsächlich nichts, was wir gebrauchen könnten oder haben möchten.
Ich hasse es, liebe Geschenke von Familie und Freunden direkt wieder wegzugeben, aber es hilft alles nichts. Je länger ich die Sachen anstarre, desto mehr wird mir klar, dass es nie die Absicht der Schenkenden war, mir mehr Arbeit zu machen oder mich zu verärgern.
Also habe ich mir noch mal fest vorgenommen: Wenn ich etwas wirklich gebrauchen kann oder schön finde, dann behalte ich es. In allen anderen Fällen - weg damit. Und vielleicht noch mal bei Gelegenheit ansprechen, dass ich es sehr ernst meine mit all den "netten Kleinigkeiten", die alle in den Geschäften bleiben können.
Mittwoch, 3. April 2013
Gegenstände verursachen Stress
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| Quelle: www. minimalisti.com |
In der Studie "Life at Home in the Twenty-First Century" von 2012 haben Forscher der Universität von Los Angeles über 10 Jahre hinweg 32 Familien aus der kalifornischen Mittelschicht studiert.
Mal abgesehen davon, dass wir heutzutage mehr Zeug besitzen und größere Häuser und Wohnungen haben als je zuvor: Die Mütter waren deutlich gestresst, wenn sie sich mit all den Gegenständen beschäftigen mussten.
Auch, wenn die meisten deutschen Wohnräume sicherlich nicht so aussehen wie der oben auf dem Bild - allein der Anblick entspannt einfach.
Weniger Zeug - mehr Entspannung und Wohlfühlen!
Freitag, 29. März 2013
Minimalistische Putzmittel mit Yvonne Willicks
Momentan habe ich einen Putzanfall nach dem anderen - meine Schwiegermutter kommt in sieben Tagen zum ersten Mal zu uns zu Besuch. Uns bei ihr sieht es immer absolut top aus.
Heute Morgen bin ich in meiner mittelpanischen Recherche nach der perfekten Haushaltsführung (besser spät als nie, nicht wahr?) auf diese minimalistischen Tipps zu Putzmitteln gestoßen. Der gesamte Haushalt braucht nur:
- Soda/Natron (nimmt Gerüche auf, tötet Bakterien ab)
- Zitronensäure (da geht das Pulver, aber auch die Plastikzitronen - löst Kalk)
- Spüli (zum Fettlösen)
- Salz (als Scheuermittel)
- Putzgeräte wie Schwämme, Lappen, Ceranfeldschaber (wie im Video).
Alle anderen Putzmittel sind ohnehin nur eine bunte, teure und mit weiteren Chemikalien versehene Mischung, die auch nicht mehr kann als die oben genannten Grundstoffe.
Haben wir nicht schon immer geahnt, dass es den ganzen Rest nicht wirklich braucht?
Sonntag, 24. März 2013
Dir kann man ja nichts schenken!
Kennt jemand diese Bemerkung? Ich jedenfalls. Ich habe sie noch nie so wirklich verstanden - der Sinn eines Geschenks besteht ja eigentlich nicht darin, dass jemand etwas von mir annehmen muss, von dem ich möchte, dass er es hat (das er aber vielleicht/wahrscheinlich gar nicht will). Aber ist euch schon mal aufgefallen, wie oft das so gehandhabt wird?
Eine gute Freundin von mir hat drei ältere Geschwister. Ihre Eltern haben jedem der Kinder zum Abitur oder Studium ein "großes" Geschenk gemacht. In den drei ersten Fällen war das ein massives Möbelstück, oder ähnliches. Jetzt wollte meine Freundin, die jüngste von allen, aber am liebsten etwas Immaterielles. Sie dachte an eine tolle Reise oder ähnliches. Und was ist das Ergebnis? Sie hat bis heute (mit 33) nichts bekommen, weil ihre Eltern wollten, dass sie etwas "Solides" bekommt. Und nicht so eine blöde Reise.
Ist das nicht irgendwie am eigentlichen Sinn eines Geschenks vorbei gegangen?
Freuen wir uns nicht alle über etwas, bei dem die Person wirklich an uns gedacht hat? Uns, und unsere ganz speziellen Wünsche, Vorlieben und Vorstellungen?
Dieses schöne Zitat habe ich heute hier gelesen:
If you want to give me something give me a hug, and if you want to make me something make me laugh.
(Der zweite Teil des Zitats bezieht sich auf die Tatsache, dass man nicht nur nicht alle möglichen Gegenstände im Haus haben muss, sondern auch nicht alles essen muss. Und man dann oft zu hören bekommt "Für dich kann man ja gar nicht kochen" bzw. "Mit dir kann man ja nirgendwo hingehen").
Eine gute Freundin von mir hat drei ältere Geschwister. Ihre Eltern haben jedem der Kinder zum Abitur oder Studium ein "großes" Geschenk gemacht. In den drei ersten Fällen war das ein massives Möbelstück, oder ähnliches. Jetzt wollte meine Freundin, die jüngste von allen, aber am liebsten etwas Immaterielles. Sie dachte an eine tolle Reise oder ähnliches. Und was ist das Ergebnis? Sie hat bis heute (mit 33) nichts bekommen, weil ihre Eltern wollten, dass sie etwas "Solides" bekommt. Und nicht so eine blöde Reise.
Ist das nicht irgendwie am eigentlichen Sinn eines Geschenks vorbei gegangen?
Freuen wir uns nicht alle über etwas, bei dem die Person wirklich an uns gedacht hat? Uns, und unsere ganz speziellen Wünsche, Vorlieben und Vorstellungen?
Dieses schöne Zitat habe ich heute hier gelesen:
If you want to give me something give me a hug, and if you want to make me something make me laugh.
(Der zweite Teil des Zitats bezieht sich auf die Tatsache, dass man nicht nur nicht alle möglichen Gegenstände im Haus haben muss, sondern auch nicht alles essen muss. Und man dann oft zu hören bekommt "Für dich kann man ja gar nicht kochen" bzw. "Mit dir kann man ja nirgendwo hingehen").
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